Im Fokus
Europa-Handbuch für Barack Obama
Bertelsmann Stiftung erarbeitet Briefing-Book für neue US-Administration
Das "Trans-Atlantic Briefing Book" der Bertelsmann Foundation, das am 13. November 2008 in Washington D. C. präsentiert worden ist, fasst Politikempfehlungen für den neuen US-Präsidenten und sein Team aus europäischer Sicht zusammen. Es entwirft eine pragmatische und operative Agenda für die wichtigsten Themen der ersten Monate des Jahres 2009. Der Fokus liegt auf den wichtigsten außenpolitischen Herausforderungen: Afghanistan, Irak, Iran, Russland sowie dem Friedensprozess im Nahen Osten. Mit dem "Trans-Atlantic Briefing Book" möchte die Bertelsmann Foundation einen Beitrag für einen konstruktiven Neustart der transatlantischen Beziehungen leisten.
Das "Trans-Atlantic Briefing Book" bietet Politik-Empfehlungen aus europäischer Perspektive an, um die Kooperation zwischen Europa und der neuen amerikanischen Administration zu unterstützen.
Aktuelles
Gütersloh - 20.11.2008
Moderne Regulierung in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise
Eine gute und erfolgreiche staatliche Regulierung wird in einer komplexen Welt bei wachsender Dynamik und angesichts von Weltfinanz- und Wirtschaftskrise immer schwieriger aber auch immer notwendiger. Dies war eine Kernbotschaft auf der zweiten International Regulatory Reform Conference mit über 600 Teilnehmern Anfang dieser Woche in Berlin. Experten aus 60 Nationen diskutierten auf Einladung der Bertelsmann Stiftung in Plenumsvorträgen und Workshops über geeignete und wirkungsvolle Instrumente und Methoden einer robusten staatlichen Regulierung.
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Gütersloh - 13.11.2008
Bertelsmann Stiftung: Bei IWF-Reform Schwellenländer stärken und EU-Stimmrechte bündeln
Mit Blick auf den Weltwirtschaftsgipfel am kommenden Wochenende in den USA fordert die Bertelsmann Stiftung mehr Gewicht für die Schwellenländer beim Internationalen Währungsfonds (IWF). In einem Positionspapier empfiehlt die Stiftung, dafür die Sitze und Stimmrechte der Europäischen Union zu begrenzen und zu bündeln. "Auf diese Weise stärkt die EU auch ihr Gewicht bei der Gestaltung des internationalen Währungs- und Finanzsystems", erläutert Dr. Robert Vehrkamp, Direktor des Europaprogramms der Stiftung.
Gütersloh - 13.11.2008
Guy Verhofstadt zur Finanzkrise: Drei Auswege für Europa
Zur Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise erhebt der ehemalige belgische Premierminister Guy Verhofstadt drei konkrete Forderungen zur Neujustierung der europäischen Finanzpolitik. In einem Essay für die Bertelsmann Stiftung schlägt er eine zunächst gemeinsame europäische Finanzregulierung vor, die in ein internationales Netzwerk eingebunden ist.
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Hanoi/Gütersloh - 12.11.2008
Internationales Kulturforum Südostasien 2008
Am 12. November 2008 hat das vierte Internationale Kulturforum in Asien begonnen - mit Schwerpunkt auf die gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Südostasien. Die Konferenz führt über 40 Experten aus 17 Ländern, insbesondere aus den ASEAN Staaten zusammen, um über den rapiden sozialen Wandel und über kulturelle Konflikte in der Region aus europäischer und asiatischer Sicht zu sprechen. Im Zentrum der Konferenz stehen Chancen und Risiken der Globalisierungsprozesse und des kulturellen Wandels.
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Washington - 05.11.2008
Wahlsieger Obama: Mission Impossible?
"Von Barack Obama und seinem Team erwarten die Amerikaner und die Partner in der Welt, dass sie sofort durchstarten", so Annette Heuser, Leiterin des Washingtoner Büros der Bertelsmann Stiftung. "Erfolge müssen schnell präsentiert werden. Dabei muss Barack Obama ein schwieriger Spagat, zwischen sowohl der Erfüllung der Wählererwartungen in den USA als auch insbesondere der Erwartungen der Europäer, gelingen. Obama muss seine politischen Prioritäten klar definieren, die Europäer als Partner behandeln und den amerikanischen Führungsanspruch in der Welt erneuern", so Heuser.
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Jugend und Arbeit
Mit dem Projekt "Jugend und Arbeit" verfolgt die Stiftung das Ziel, einen Beitrag zur Verbesserung der Beschäfti-gungsfähigkeit von gering qualifizierten Jugendlichen zu leisten. Sie möchte neue Wege entwickeln, die zu einer besseren Integration dieser Jugendlichen in die Arbeitswelt führen.
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Religion und Gesellschaft
Das Thema "Religion" nimmt einen breiten Raum in den Medien ein. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass in den Medien über religiöse Aspekte berichtet wird. Gibt es einen Trend zur Religion hin? Das Projekt "Die Rolle der Religion in der modernen Gesellschaft" beschäftigt sich mit den Perspektiven des Christentums und fördert die interreligiöse Kompetenz.
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Balance von Familie und Arbeitswelt
Familienfreundlichkeit ist ein zentraler Faktor für die Zukunft Deutschlands. Die Bevölkerung nimmt rapide ab und wird im Durchschnitt immer älter. Dabei gehören Familie und Kinder zu den Lebenswünschen der meisten jungen Deutschen. Eine Ursache: In Deutschland lässt sich die Entscheidung für Kinder und die Realität der Arbeitswelt oft kaum in Einklang bringen.
weiterThemenkatalog
Interview
Berufliche Bildung braucht neue Impulse
Nicht nur die Integration von Jugendlichen aus bildungs-fernen Schichten in die Berufswelt gelingt schlecht. Auch die Zahl derer, die in Warteschleifen auf einen Ausbildungsplatz hoffen, ist groß. Wie können Politik und Wirtschaft diese Situation verbessern? Welche Zukunft hat das duale Bildungs-system? Fragen an Dr. Johannes Meier, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung.
spotlight europe
Solidarität in der EU
Das Soziale hat Konjunktur in Europa. Spätestens mit der Finanzkrise ist die Debatte um das Wirtschafts- und Sozialmodell der EU wieder aufgeflammt. Schon will der französische Staatspräsident europäische Staatsfonds zum Schutz von Schlüssel-Industrien gründen - und stößt damit auf vehementen Widerspruch. Im aktuellen spotlight europe zeigt Joachim Fritz-Vannahme, dass Solidarität nicht erst seit der jüngsten Krise ein Schlüsselwort europäischer Politik ist.
Neuerscheinung
Gesundheitsmonitor 2008
Der Gesundheitsmonitor analysiert den Zustand der Gesundheitsversorgung in Deutschland sowie andere zentrale Gesundheitsthemen aus der Perspektive von Versicherten und Patienten. Die Grundlage dafür bilden repräsentative Umfragen, in denen die Bertelsmann Stiftung seit 2001 halbjährlich die Bevölkerung zu ihren Erfahrungen befragt.
weiterNeuerscheinung
Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen
Nicht nur die traditionelle Sicht über die Familie verändert sich, auch ein mögliches Ende des Generationenvertrages durch den demographischen Wandel wird diskutiert. Die Expertenkommission Familie der Bertelsmann Stiftung greift in einem neuen Buch diese Themen auf.
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